Cheyenne-Tunic mein eigenes Finale vom Blusen Sew-Along

Halli Hallo ihr Lieben ❤

Eine Woche zu spät, aber immerhin nur EINE Woche, 😀 zeige ich euch heute meine Bluse, Cheyenne-Tunic, vom Blusen Sew-Along, den Elke organisiert hat. Das Finale war wie gesagt ja leider schon vor einer Woche, aber ich habe meine Bluse nicht rechtzeitig fertig bekommen und da dachte ich mir, mache ich doch ganz einfach mein eigenes Finale. 😀

Frei nach dem Motto „Besser spät, als nie!“

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Ich finde die Idee so Sew-Along´s auf die Beine zu stellen total toll und möchte hier an dieser Stelle erstmal ein ganz großes DANKE der lieben Elke sagen, die diesen Blusen Sew-Along so toll organisiert hat. Hätte man den Zeitplan eingehalten, den Elke vorgegeben hatte, hätte man es auch gut schaffen können… hätte, hätte, Fahrradkette 😀

In meiner Ausbildung habe ich zwar schon mindestens eine Bluse genäht, doch das ist auch schon wieder ein paar Jahre her. Und es ist ja doch nochmal was anderes eine Bluse nur nach einer Anleitung zu nähen oder mit der Hilfe einer Ausbilderin, die dir erstmal jeden Schritt erklärt. 😀 Ich war also ganz froh, als ich den Aufruf zu dem Sew-Along gesehen habe, weil ich mich sonst wahrscheinlich nicht so schnell an einen Blusen Schnitt getraut hätte.

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Stoffauswahl:

Zur Stoffauswahl hatte ich ja schon was in meinem letzten Beitrag geschrieben (den findet ihr hier, falls ihr ihn noch nicht gelesen habt). Und ich muss sagen, ich bin total begeistert von meinem dunkelblauen Cordstoff, den ich mir für die Bluse gekauft habe. Meine etwas ältere Haushaltsnähmaschine eignete sich für die Stellen an denen mehrere Lagen Stoff übereinander lagen, nicht ganz so gut. Da habe ich dann wieder gemerkt warum ich in der Ausbildung unbedingt eine Industrienähmaschine haben wollte und bin jetzt wieder voll verliebt in meine gute alte Dürkopp. 😀

Schnitt:

Das gefällt mir gut:

Ich muss schon sagen, ich bin total begeistert von meiner Bluse. Mein Mann trägt hauptsächlich Holzfällerhemden und weil sie bei ihm immer so schön und trotzdem gemütlich aussehen, wollte ich auch gerne eine Hemdbluse in der Art haben. Mit diesem Schnitt habe ich echt den, für mich, perfekten Hemdblusen Schnitt gefunden. Die Bluse sitzt nicht zu eng und nicht zu weit. Sie sitzt mega bequem und sieht trotzdem lässig und chic aus. Was mich an dem Schnitt auch so fasziniert hat, ist die Tatsache, dass man keine einzige Kante versäubern muss. Dadurch sieht das Ergebnis viel professioneller und ordentlicher aus.

Das hat mir nicht so gut gefallen:

An dem Schnitt an sich habe ich nichts auszusetzen, sondern eher an der Anleitung. Diese fand ich an manchen Stellen nicht ganz so einfach zu verstehen. Dass sollte aber niemanden davon abschrecken nicht auch so eine Bluse zu nähen. 🙂 Wenn man sich ein bisschen in die Sache hineindenkt, bekommt man es dann doch hin. Ich finde es auch mal spannend und abwechslungsreich etwas anspruchsvollere und kompliziertere Dinge zu nähen.

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Tipps & Tricks:

-Schon beim Schnittmuster kleben ist mir etwas eingefallen was das ganze etwas einfacher, beziehungsweise schneller machen kann. Und zwar habe ich immer ein paar Blätter übereinander gelegt und die obere + rechte Kante einfach mit einem Cuttermesser abgeschnitten (dass ist jetzt nicht so DIE Erkenntnis, der ein oder andere macht dass bestimmt schon lange so, aber vielleicht ist ja auch noch jemand dabei, dem ich hiermit helfen konnte 🙂 ). Bis jetzt habe ich meistens jede Kante einzeln abgeschnitten.

-Wenn man, zum Beispiel beim Ärmel einnähen, viel Weite einnähen muss, hilft es mir, die Stoffschicht mit der Weite nach unten zu legen. So konnte ich die Weite viel besser einnähen.

-Wer mit dem Kragensteg jetzt auch nicht so den besten Freund gefunden hat, dem würde ich raten den Steg erst festzustecken und dann einmal auf der rechten Stoffseite den inneren Kragensteg im Schatten der Naht festzusteppen, damit er an Ort und Stelle bleibt, dass hat mir an dieser Stelle weiter geholfen.

Alles in allem:

kann ich sagen, dass ich meine Bluse liiiebe. Es war also ganz bestimmt nicht die letzte Cheyenne, die ich genäht habe und vielleicht finde ich für das nächste Mal ja auch einen schicken Flanell Stoff. 🙂

Mir ist bewusst geworden, dass Knopflöcher nähen fast das einfachste auf der Welt ist 😀 , man sollte einfach mal einen kurzen Blick in die Anleitung der Nähmaschine werfen und schon wird aus einer scheinbar unlösbaren Aufgabe, ein Klacks.

Außerdem, bin ich mega froh über meine Knopfwahl und liebe diese verschiedenen Herzknöpfe. Ich bin froh endlich eine gute Verwendung für diese super süßen Knöpfe gefunden zu haben und mag es total meiner selbst genähten Kleidung, mit Details, den letzten Schliff und das gewisse Etwas zu geben.

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Und wie hat dir meine Cheyenne-Tunic gefallen?

Ich freue mich, dass du vorbei geschaut hast und würde mich über ein Kommentar von dir freuen 🙂

 

Also dann mach´s gut ❤

Liebste Grüße, Noreen

 

Schnitt: Cheyenne-Tunic von Näh-Connection

Stoff: Cordstoff von Alles-für-Selbermacher

Zutaten: Die Knöpfe stammen aus meinem Knopfvorrat zuhause

 

Verlinkt bei: RUMS

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2 Kommentare

  1. Sehr süß, deine Bluse 🙂 Mittlerweile habe ich so viele schöne Beispiele gesehen, ich glaube ich brauche den Schnitt auch bald^^. Das mit den alten robusten Nähmaschinen kann ich super verstehen, die nähen einfach ohne zu mucken. Bei vielen Lagen dicken Stoffs freue ich mich auch immer über meine alte Singer 🙂

    Viele Grüße,
    Pia

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Pia 🙂 danke für dein nettes Kommentar. Ja, also ich kann dir den Schnitt nur wärmstens empfehlen 😀
      Dass glaube ich dir 🙂 die alten Nähmaschinen sind schon was feines 🙂
      Liebe Grüße, Noreen

      Gefällt mir

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